Fitnessarmband Jawbone

Fitnessarmband Jawbone

Bist du fit für den Sommer?

Bevor ich mein Kind bekommen habe, bin ich sehr gerne ins Fitnesscenter gegangen, zum Beispiel in eine schöne Gymnastik-Stunde oder zu den verschiedenen Geräten oder zum Schwimmen. Nachdem meine kleine Madame auf die Welt gekommen ist, hat sich das geändert. Jetzt finde ich es nicht mehr so einfach, nach dem Tag im Büro noch Platz für Sport zu finden, weil dann die Zeit für mein Kind fehlt. Da kann man sich schon einmal fragen, was es für Möglichkeiten gibt, mehr Bewegung in den Alltag einzubauen, ohne dass viel Zeit dafür nötig ist.

Auf die passende Idee hat mich meine Cousine gebracht, als sie mir zu Weihnachten ihr neues Armband gezeigt hat – einen Fitness-Tracker. Bis dahin war ich völlig ahnungslos, was die Welt der Fitness-Armbänder betrifft. Es ist ein Armband, das Schritte zählen kann, erzählte meine Cousine, die Herzfrequenz messen, die aufgenommenen Kalorien zählen, das Schlafverhalten aufzeichnen.

Fitnessarmband Jawbone

Das klang super, hat aber auch viele Fragen aufgeworfen, das machte mich neugierig! Wenn man ein wenig im Internet recherchiert, findet man verschiedenste, optische Ausführungen von Fitness-Armbändern mit unterschiedlichen Funktionen. Da muss man nur noch eines auswählen, das am besten zu dem passt, was man braucht.

Was soll das Armband können?

Meine Anforderungen waren eher bescheiden. Ich habe einen Fitness-Tracker gesucht, der Schritte zählen und Essen bewerten kann, mir war es nicht wichtig, dass das Gerät auch die Herzfrequenz misst oder wasserdicht ist. Allerdings war ich etwas wählerisch bei der Optik. Am besten gefallen haben mir die Fitness-Tracker von Jawbone, die Kritiken im Internet waren gut – bis auf eine Sache, dazu später. Also habe ich nicht weiter überlegt und mir ein UP2 von Jawbone bestellt. Und ruck-zuck war es mit der Post da.

Zusätzlich zum UP2 installiert man noch eine App auf das Handy. Sie zeigt an, wie viele Schritte man in den vergangenen Stunden oder Tagen gemacht hat, welche Strecke dabei zurückgelegt wurde und wie viele Kalorien verbrannt wurden. Zusätzliche Sporteinheiten wie Yoga, Pilates oder Radfahren kann man in der App nachtragen. Man kann in der App die eigenen Ziele eingeben, zB Gewicht halten, und dann gibt die App immer wieder Empfehlungen, wie man sein Ziel erreichen kann. Die erste Empfehlung des Fitness-Armbands war, mindestens 10.000 Schritte am Tag zu gehen.

Fitnessarmband Jawbone

Für mich war es sehr interessant zu sehen, wie viele bzw. wie wenig Schritte ich durchschnittlich am Tag gemacht habe. Und ich habe begonnen zu überlegen, wie ich mehr Bewegung in den Alltag einbauen kann. Seitdem steige ich, sooft es möglich ist, eine U-Bahn-Station früher aus und gehe das letzte Stück zu Fuß. Oder ich gehe im Büro zu Fuß die Treppe hinauf in den 10. Stock. Das summiert sich dann ganz schön und bewirkt so Einiges.

Was berücksichtigt es noch?

Zusätzlich kann man, wenn man möchte, in der App dokumentieren, was man gegessen hat. Es ist zwar keine ganz genaue Angabe, sondern man muss mehr oder weniger schätzen. Aber die Gegenüberstellung, wie viele Kalorien man an einem Tag aufgenommen hat, und wie viele man wieder verbraucht hat, fand ich ganz interessant. Auch wenn man selbst in etwa einschätzen kann, wie das Verhältnis aufgenommene / verbrauchte Kalorien aussieht, war die Wirkung auf mich trotzdem eine andere, als ich schwarz auf weiß gesehen habe, wieviel zuviel an einem Tag zusammen kommen kann. Und das hat mich dann öfter motiviert, am Abend vor dem Schlafen gehen noch eine Runde spazieren zu gehen.

Fitnessarmband Jawbone

Einigermaßen interessant sind auch die Angaben zum Schlafverhalten und den Schlafphasen, allerdings gibt es keine Info darüber, was es konkret bedeutet, einen bestimmten Anteil von Tiefschlaf und leichtem Schlaf zu haben. Was bei meinem Fitness-Tracker am Anfang nicht geklappt hat, war die Synchronisierung des UP2 mit der App. Das war ausgesprochen ärgerlich, denn ich freute mich schon aufs Ausprobieren des Armbands. Und selbst alle Anleitungen zur Fehlerbehebung, die es auf der Homepage von Jawbone und in diversen Foren zu finden gibt, haben nicht geholfen. Der Umtausch ging jedoch ganz unproblematisch und schnell, und mit dem zweiten Armband habe ich diese Probleme kaum mehr.

Fazit

Es ist nicht so, dass man für die eigenen Verhaltensänderungen den Fitness-Tracker braucht. Inzwischen gibt es auch viele Smartphones mit Apps, die solche Funktionen anbieten. Aber mir hat das Jawbone geholfen, Kleinigkeiten in meinem Alltag anzupassen, und auch ein halbes Jahr nach dem Kauf motiviert es mich, mich etwas mehr zu bewegen und auf meine Ernährung zu achten, und zu sehen, was diese Änderungen bewirken.

 

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