Kitzbühler Alpen

Der Berg ruft: Kitzbühel!

Wer an Kitzbühel denkt, denkt meistens an Winter und Schifahren: Schnee ohne Ende, Schipisten und das berühmte Hahnenkammrennen, vielleicht auch an Promi-Events wie die Weißwurstparty beim Stanglwirt oder die singende Wirtin Rosi von der Sonnbergstuben. Dabei haben Kitzbühel und seine Umgebung auch im Sommer viel zu bieten!

Wo wohnen?

Zuerst stellt sich die Frage nach der Unterkunft. Da gibt es ein ausgesprochen großes Angebot, aus dem man schöpfen kann, angefangen von der kleinen, privaten Unterkunft über ein Apartment bis hin zum luxuriösen Hotel ist alles da. Wir haben uns diesmal für das Kempinski Hotel Das Tirol in Jochberg, etwa 10 km von Kitzbühel entfernt, entschieden. Hier waren wir schon einmal, als unsere Madame noch nicht auf der Welt, sondern erst ein Würmchen in meinem Bauch war. Da ist uns sehr positiv aufgefallen, wie kinderfreundlich die Mitarbeiter des Hotels waren. Das hat uns überzeugt, auch einmal mit einem kleinen Kind in so ein schönes Hotel zu fahren.

Wir wurden ausgesprochen herzlich begrüßt, am Zimmer war alles auch für die Kleine vorbereitet. Da gab es  Baby-Toiletteartikel, Gitterbett und Fläschchenwärmer. Das Zimmer selbst war modern eingerichtet und großzügig, trotz Gitterbetts war genug Platz darin. Das Spielzimmer und die Kinderbetreuung haben wir uns schnell angesehen, dort kurz mit der tollen Kugelbahn gespielt, aber viel Zeit dafür sich die Madame nicht gegeben, denn sie wollte sofort weiter zum Poolbereich.

Der war perfekt für unsere kleine Wasserratte! Vom Außenpool aus hat man gleich einen guten Ausblick auf den etwas oberhalb des Pools gelegenen Außenspielbereich für Kinder. Somit war klar, was ihre nächste Station sein würde, für Unterhaltung war gesorgt. Am nächsten Morgen wurden wir ganz wunderbar beim Frühstück verwöhnt! Es war sogar eines der tollsten Hotel-Frühstücksangebote, die ich bisher erlebt habe. Es gab alles, was man sich vorstellen kann, und das in bester Qualität. Besonders ans Herz legen kann ich euch die Eggs Benedict nach Tiroler Art, die waren unschlagbar gut!

Kitzbühel

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Copyright: Kempinski Hotel Das Tirol

Wildpark Aurach

Als nächstes hatten wir einen Ausflug zum Wildpark Aurach geplant. Beschrieben als großzügiges Gehege mit einer großen Anzahl freilaufender Wildarten wie etwa Rotwild, Damwild, Steinböcken und Ziegen samt Streichelzoo, Wildfütterung und einem Wildspielpark, klang es nach einem perfekten Ausflugsziel. Schon bei der Hinfahrt gab es den einen oder anderen schönen Ausblick auf die bergige Umgebung. Die Fahrt war für unsere Madame so einschläfernd, dass sie beschlossen hat, ein Mittagsschläfchen zu machen, statt sich die Tiere im Park anzusehen.

Kitzbühel

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Und weil man Gelegenheiten, die sich anbieten, nützen soll, haben mein Mann und ich gleich einmal in Ruhe in Kitzbühel einen Kaffee getrunken (samt der schlafenden Kleinen im Kinderwagen), auch nicht schlecht. Daher kann ich leider nicht viel mehr zum Wildpark sagen, außer, dass wir jetzt wenigstens einen Grund haben, noch ein anderes Mal in diese Umgebung zu kommen, um ihn uns ansehen zu können.

Kitzbühel

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Hahnenkamm und Streif

Mit der Hahnenkammbahn kommt man ganz bequem samt Kinderwagen hinauf zum Start der schwierigsten Abfahrtsstrecke der Welt, der Streif. Und wenn man einen Blick vom Starthaus aus auf die ersten Meter der Abfahrtsstrecke wirft, kann man nur sagen: Alle Achtung! Mein Respekt gilt all den Schiläufern, die sich im Winter auf die Streif wagen und sich den Hang hinunterstürzen. Dazu braucht es eine ordentliche Portion Unerschrockenheit!

Kitzbühel

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In der Umgebung der Bergstation der Hahnenkammbahn kann man fast fühlen, welchen Nervenkitzel das Abfahrtsrennen auf der Streif im Winter bietet. Ein Andenken an den Winter bewahren die Kitzbüheler ihren Gästen auch im Sommer: und zwar gibt es, behütet unter einer Plane, Schnee vom Winter, mit dem die Kinder spielen können. Das war für meine Tochter schon ein besonderes Erlebnis, im Sommer mit Schnee spielen zu können.

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Ohne Schnee ist die Bergstation Startpunkt für etliche Bergwanderungen. Einige wenige sind sogar geeignet, um mit dem Kinderwagen befahren zu werden. Was für mich ganz wichtig war, denn obwohl meine Tochter hin und wieder sehr fleißig marschiert, fällt ihr manchmal von einer Sekunde auf die andere ein, dass sie überhaupt keine Lust mehr hat, auch nur einen Schritt mehr zu machen. Aber das kommt wahrscheinlich vielen von euch bekannt vor.

Wir haben uns dann für den Spaziergang zum Hahnenkamm Stüberl entschieden. Selbst auf dieser kurzen Strecke gibt es einige schöne Ausblicke auf die reizvolle Bergwelt. Highlights für meine Tochter waren einerseits die vielen Kühe, die in den Wiesen gegrast haben, und andererseits die Kiste mit Bauklötzchen, die die kinderfreundliche Wirtin vom Hahnenkamm Stüberl ihren jungen Gästen zur Verfügung stellt. Und dann noch eine Spezialbestellung, ein Teller mit Heidelbeeren samt einem Stück Topfentorte, und der Tag war für sie perfekt!

Kitzbühel

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Fazit

Dank der vielen Bewegung im Freien und der frischen Luft hat unsere Madame jeden Abend selig, tief und fest geschlafen. Und mein Mann und ich konnten ganz entspannt mit einem Drink an der Hotelbar den Tag ausklingen lassen. Herrlich! Wir müssen unbedingt bald wiederkommen!

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