Tu dir etwas Gutes

Gemeinsam gegen den Stress mit der Blogparade von simplylovelychaos

Die wunderbare Natalia von simplylovelychaos hat eine Blogparade zum Thema #tudiretwasgutes gestartet. Der Hintergrund ist leicht verständlich: Als Mama hat man heutzutage ganz schön viel zu tun. Ständig pendelt man hin und her zwischen den Kindern, der Beziehung, der Arbeit und dem Haushalt. Das sieht dann manchmal schon nach einer langen Aneinanderreihung von zu erledigenden Dingen aus, nach Bedürfnissen, die man erfüllen muss, und Fristen, bis zu denen etwas fertigzumachen ist. Mütter sind bekannt dafür, sich selbst in dieser Reihe von Aufgaben ganz in den Hintergrund zu stellen.

Eindeutig zu den nettesten Aktivitäten zählt zum Beispiel: „Mama, kommst du mit mir spielen?“. Worauf man verzichten könnte, das sind beispielsweise Fragen des Liebsten wie: „Schatz, wo ist denn mein Handy / mein Schlüssel / mein Lieblingshemd [und so weiter und so fort, Ende nicht in Sicht]?, obwohl die Sachen genau dort sind, wo sie ursprünglich liegen gelassen wurden. Das kann ganz schön stressig sein, und manchmal ist es gar nicht so leicht zu erkennen, das man eine kleine Auszeit braucht, um wieder die eigenen Batterien aufzutanken, damit man wieder voller Energie weitermachen kann.

Wenn einmal der erste Schritt gemacht ist, nämlich die Erkenntnis da ist, etwas ändern zu müssen, ist schon viel gewonnen. Jetzt heißt es noch herauszufinden, wie die eine oder andere, kleine Auszeit aussehen könnte, damit wieder etwas mehr Balance im Mama-Leben einkehrt. Ist manchmal gar nicht so leicht, etwas Passendes zu finden, überhaupt, wenn / da die Zeit bzw. die Mittel nicht unendlich sind. Daher hier einige Dinge, die man ganz einfach in den Alltag integrieren kann, kürzer oder länger halten kann, und die nichts oder nur wenig kosten. Je nach Lust und Laune kann man das natürlich auch ausgiebiger gestalten.

Tu dir etwas Gutes

1. Tief durchatmen

Einfach nur ein- und ausatmen, das Atmen beobachten. Ruhig in den Bauch hinein, und langsam, bewusst etwas langsamer, wieder hinaus. Und das mehrmals hintereinander. Dabei versuchen, locker zu lassen. Das hilft beim Abschalten und kann bei leichtem Stress allein schon manchmal kleine Wunder bewirken! Fortgeschrittene können zu Mediationstechniken übergehen. Hier macht es wahrscheinlich Sinn, sich einmal von qualifizierten Lehrern zeigen zu lassen, wie man es richtig macht, dann kann man es zu Hause nachmachen.

2. Spazieren gehen

Ein ausgedehnter Spaziergang geht sich nicht immer oder nicht regelmäßig aus. Super ist es, wenn man die Bewegung in den Alltag einbauen kann. Wenn man etwas überlegt, fällt jedem bestimmt eine Möglichkeit ein, etwas mehr zu Fuß zu gehen, z.B. eine Station der öffentlichen Verkehrsmittel auslassen und statt dessen ein Stück marschieren. Zusätzliche Motivation kann ein Schrittmesser bringen, der auf Knopfdruck anzeigt, wie viele Schritte man schon bewältigt hat und wie viele Schritte man von seinem gesetzten Schrittziel noch entfernt ist. Bei mir funktioniert´s.

3. Yoga oder Pilates

Diejenigen, die schon etwas geübt sind, können zu Hause bei Gelegenheit Yoga- oder Pilateseinheiten einlegen. Je nachdem, wieviel Zeit dafür da ist, mal kürzer, mal länger. Die Länge der Einheit ist gar nicht so wichtig, sondern man profitiert eher von regelmäßigen Einheiten. Einige meiner Lieblingsübungen habe ich euch schon vorgestellt, einerseits in Bezug auf Yoga direkt auf meinem Blog, andererseits als Gastautorin bei Gänseblümchen&Sonnenschein,

4. My home is my castle

Was meine ich damit? Schickt doch einfach mal Mann und Kind mit einem Auftrag hinaus aus Haus oder Wohnung, z.B. Einkaufen oder auf einen Besuch im Schwimmbad. Und schon hat man die Wohnung kurz mal nur für sich. Jetzt darf einem nicht der Fehler unterlaufen, zu putzen anzufangen oder aufzuräumen. Nein, statt dessen ab aufs Sofa mit einer guten Zeitschrift oder Netflix, oder ab in die Badewanne mit einem schönen Schaumbad. Was immer euch gut tut!

Tu dir etwas Gutes

5. Nägel lackieren

Früher eine große Leidenschaft von mir, ist das Nägel lackieren in den letzten Jahren kurz gekommen bzw. war kaum existent. Ehrlich gesagt, ist es ja eigentlich auch nicht so wichtig. Da ist es schon fast Luxus, wenn mal genug Zeit da ist, um ein wenig Farbe auf die Nägel zu bringen. Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz und der Kreislauf fängt von vorne an, nämlich da, wo die Mama sich selbst und ihre Bedürfnisse in den Hintergrund stellt. Was kann man tun? Früher verschmäht, ist schnelltrocknender Lack superpraktisch, und wenn man noch dazu Zeit hat für einen Überlack, dann hält er sogar knapp eine Woche! Es zaubert mir immer wieder ein kurzes Lächeln ins Gesicht, wenn ich beim Arbeiten auf meine Nägel blicke, und sie sind in einer hübschen Farbe lackiert.

Fazit

Es gibt einen guten Grund, warum Flugbegleiter uns daran erinnern, zuerst sich selbst die Sauerstoffmasken überzuziehen, bevor man sie den Kindern anlegt. Wir können uns nur dann gut um unsere Familien kümmern, wenn es uns selbst auch gut geht. Für letzteres müssen wir uns unter anderem bewusst Zeit für uns selbst nehmen. Also:

Nimm dir Zeit für dich! Überprüfe deinen Stress-Level und unternimm etwas dagegen! Davon profitiert letztlich die ganze Familie!